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In Deutschland erlangt Ecuador archäologische Kulturgüter zurück

Pressemitteilung der Botschaft von Ecuador in Deutschland – 24.07.2018

 

In Deutschland erlangt Ecuador archäologische Kulturgüter zurück

 

In Folge eines ecuadorianischen Rückgabeprozesses in Deutschland erlangten Vertreter der Botschaft am 6. Juli in Freiburg im Breisgau 13 archäologische Kulturgüter präkolumbinischen Ursprungs zurück. Die jahrtausendealten Statuen und Tongefäße waren vormals in Ecuador gewesen.

Diese aus einer Privatsammlung stammenden Gegenstände wurden im Jahr 2012 in Baden-Württemberg versteigert, wovon die ecuadorianischen staatlichen Stellen erfuhren. Gemäß der Politik Ecuadors zum Schutz und zur Rückführung nationaler Kulturgüter und angesichts des Verdachts, dass sie sich unrechtmäßig im Ausland befinden, wurden gegenüber der deutschen Justiz die notwendigen Maßnahmen zum Einfordern dieser archäologischen Überreste ergriffen. Dies führte zu einem Gerichtsverfahren sowie einem positiven Richterspruch am Landgericht Freiburg.

Die archäologischen Kulturgüter wurden auf ecuadorianisches Territorium geflogen und von Experten des INPC entgegengenommen, die sich um die adäquate Aufbewahrung und den Schutz sowie die Ausstellung der Gegenstände kümmern.

Alle in der Botschaft begrüßen wir diesen Erfolg Ecuadors und danken für die schnelle Umsetzung durch die zuständigen ecuadorianischen Stellen wie das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Menschliche Mobilität, das Ministerium für Kultur und Nationalerbe, das Nationalinstitut für Kulturgüter (INPC) und die Generalstaatsanwaltschaft von Ecuador.

Der Rechtsanwalt Robert A. Kugler, Spezialist im Kulturgüterrecht, führte den Prozess im Rahmen einer Gruppe internationaler Rechtsberater vor dem Gericht durch.

 

 

 

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